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WS 300

Mit der Ende 2003 auf den Markt gekommenen, vollständig neu entwickelten WS 300 "Wetter Willi" zielt ELV vor allem auf Einsteiger.

Auf eine Möglichkeit zur PC-Auswertung wird folglich verzichtet, denn die WS 300 soll diejenigen ansprechen, die Wetterbeobachtung nicht primär als Hobby betreiben, sondern sich ganz einfach im Alltag besser am Wetter orientieren wollen.

Und genau diesen Zweck erfüllt die WS 300:
Für einen günstigen Preis erhält man ein stabiles, vormontiertes Messsystem, das leicht zu bedienen ist und Sensoren für Temperatur, Feuchtigkeit und sogar Windgeschwindigkeit und Niederschlag aufweist. Derart umfangreiche Messungen waren in diesem Preissegment bisher nicht möglich.

Kompatibilität

Die Station kann um kombinierte Funk-Außensensoren für Temperatur und Luftfeuchtigkeit erweitert werden. Es können maximal 8 dieser Zusatzsensoren (Bezeichnung "ASH 2200", Preis um 25 Euro) angeschlossen werden.

Stärken der Station

Preisgünstiger Kombisensor:
Der Außensensor wird samt Montagespieß geliefert und einfach in den Erdboden gesteckt. Denkbar ist auch eine Montage mit Schellen beispielsweise an einem Dach oder einer anderen exponierten Stelle. Der Kombisensor funktioniert mit einer Batterieladung rund drei Jahre und ist während dieser Zeit - abgesehen von der gelegentlichen Reinigung des Regensensors - wartungsfrei.

Sichere 868 MHz-Funkübertragung:
Dank neu entwickelter Sensoren konnte auch die fortschrittliche Übertragungsfrequenz 868 MHz gewählt werden, die im Vergleich zu 433 MHz weniger Störungen aufweist.

Vielfältige Anzeigemöglichkeiten:
Alle Momentanmesswerte hat man auf dem Display stets im Blick. Zudem steht ein Verlaufsdiagramm zur Verfügung, das man wahlweise auf Innentemperatur, Außentemperatur oder Luftdruck einstellen kann. Auch Min- und Max-Werte werden gespeichert.

"Wetter-Willi":
Bloße Spielerei oder sinnvolle Visualisierung? Über die im Anzeigefeld integrierte Symbol-Figur "Wetter-Willi" lässt sich streiten. Je nach Wetterlage wechselt Willi die Kleidung und soll so bei der eigenen Kleiderwahl helfen. Droht Niederschlag, rät beispielsweise ein Schirm zur Mitnahme des selbigen - schaden wird's jedenfalls nicht ;-)

Schwächen der Station

Knifflige Reinigung des Regensensors:
Hierbei handelt es sich um keine wirkliche Schwäche, schließlich braucht der Regensensor nur alle paar Monate gereinigt werden. Dazu entfernt man zuerst den Schmutz, der sich im Sieb des Trichters gesammelt hat. Anschließend ist Fingerspitzengefühl gefragt: Trichter und Unterteil des Regensensors lassen sich durch Drehen auseinandernehmen, so dass auch die Wippe gereinigt werden kann. Vorsicht beim anschließenden Zusammenbau der beiden Teile: Trichter und Unterteil rasten nur in genau einer Position ein.

Testbericht erstellt von .
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WS 300
Tipp

Portofrei und zu einem günstigen Preis liefert die WS 300. Hinzu kommen 14 Tage Umtauschrecht mit kostenlosem Rückversand.

Stationstyp

Funk mit 868 MHz

Messgrößen

Innentemperatur
Innenluftfeuchtigkeit
Luftdruck (nur Verlauf)
Windgeschwindigkeit
Niederschlag
Außentemperatur
Außenluftfeuchtigkeit

Erweiterbarkeit

Acht zusätzliche Kombisensoren für Temperatur und Feuchtigkeit können angeschlossen werden.

Ausstattung

Hintergrundbeleuchtung: nein
PC-Anschluss: nein

Downloads

Handbuch (als PDF)

Links

Herstellerseite zur WS 300
Flashanimation des Displays

Fotos
WS 300 WS 300
WS 300 WS 300

1: Prototyp
2: Seriengerät
3 und 4: geöffneter Regensensor