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Red Lava

Lavalampen waren in den 70ern beliebte Gegenstände in Wohnungen und erlebten noch mal in den 90ern ein Comeback. Vom Erscheinungsbild erinnert die TFA Red Lava an eine dieser Lavalampen. Licht spielt bei der Red Lava nämlich eine entscheidende Rolle, denn die Hintergrundbeleuchtung des Displays leuchtet entsprechend der Wettervorhersage in einer unterschiedlichen Farbe.

Fange ich aber mal ganz am Anfang an: Denn schon die Verpackung strahlt ein hochwertiges Design aus. Der aufklappbare Deckel, den man mit Klettverschluss wieder schließen kann, bietet schon vor dem Auspacken einen Einblick in die Station. Mit einer Fotocollage und dem Satz "Wetterfrösche wissen mehr" wird man auf dem Innendeckel begrüßt. Der Aufbau gestaltet sich dann unproblematisch. Die Batterien sind schnell eingesetzt und selbst beim Außensensor kommt man ohne einen Schraubenzieher weiter, denn wetterfest wird der Sensor nicht durch komplizierte Verschraubungen, sondern durch eine transparente "Haube", die auf den Sensor gesetzt wird.

Die Wetterstation kann zusätzlich mit dem mitgelieferten Netzadapter betrieben werden, wodurch die Batterien geschont werden und die Hintergrundbeleuchtung auch ständig eingeschaltet sein kann.

Die einzige Einstellung, die man zu Beginn vornehmen muss, ist die Einstellung der Standorthöhe, damit man den Luftdruck auf Meeresniveau reduziert präsentiert bekommt. Schnell sind die vorzunehmenden Einstellungen der Anleitung entnommen und umgesetzt, doch die Station denkt noch gar nicht dran den Luftdruck zu korrigieren. Erst nach einigen Minuten erscheint die veränderte Anzeige.

Die Station zeigt neben der Innentemperatur und der Innenluftfeuchte auch die Außentemperatur an. Die Außenluftfeuchte wird nicht gemessen. Die Messwerte weisen bei den Temperaturen nur sehr geringe Abweichungen auf. Der Luftdruck hingegen zeigte etwas größere Abweichungen und Schwankungen in Bezug auf die Referenzmessung.

Abweichungen der Temperatur und des Luftdrucks vom Referenzwert

Der Luftdruckverlauf der letzten 24 Stunden wird stündlich gespeichert und auch mit Hilfe von einem Balkendiagramm dargestellt. Zusätzlich wird die Mondphase präsentiert, die aber mit einem schnellen Blick nicht unbedingt in Erfahrung gebracht werden kann, denn die Animation durchläuft sämtliche Mondphasen und verharrt lediglich etwas länger beim aktuellen Erscheinungsbild.

Zum Schluss möchte ich noch etwas genauer auf die Beleuchtung eingehen, die in drei verschiedenen Modi (ständig angeschaltet, ständig ausgeschaltet oder automatisch) eingestellt sein kann. Im Modus "automatisch" wird das Licht über einen Infrarotbewegungsmelder eingeschaltet. Sobald man in die Nähe der Station kommt, leuchtet die Station entsprechend der Wettervorhersage in einer anderen Farbe für einige Sekunden auf. Praktisch ist auch, dass der Infrarotsensor auf sämtliche Fernbedienungen reagiert und somit bei dem Betätigen irgendeiner Fernbedienung auch das Licht einschaltet. Falls jemandem das Farbenspiel nicht gefällt, kann man die Displayfarbe auch auf eine feste Farbe (rot, weiß (sieht eher aus wie blau), pink) einstellen.

Das Signal der Funkuhr wurde ständig empfangen und außerdem war der Empfang des Außensensor, der im Minutentakt seine Temperatur sendet, zufriedenstellend, auch wenn die Angaben von 75 Metern Reichweite bei freiem Feld etwas hoch gegriffen sind. Im Test wurde einige Aussetzer bei einer Entfernung von 20 Metern und zwei Wänden festgestellt, die aber nicht mehr als 1 % der gesamten Testdauer ausmachten.

Stärken der Station

Die Station verfügt über eine sehr hohe Genauigkeit bei der Außentemperatur. Im mehrwöchigen Testzeitraum wurde nur eine Abweichung von durchschnittlich 0,1 Kelvin festgestellt.

Der Batteriewechsel am Außensensor kann ohne Werkzeug ausgeführt werden und ist dadurch schnell gemacht.

Die berührungslose Beleuchtungseinschaltung ist eine Besonderheit, die sehr praktisch ist. Ebenfalls sehr benutzerfreundlich ist das Reagieren auf jede beliebe Fernbedienung.

Schwächen der Station

Wenn eine Stromunterbrechung an der Station aufgetreten ist, werden die Sensoren nicht automatisch wiedergefunden, sondern müssen ebenfalls resetet werden. Einziger Vorteil daran ist, dass keine ungewollten Sensoren von der Station aufgenommen werde.

Die Luftdruckmessungen sind etwas ungenau. Zwar können diese durch die Einstellung einer anderen Höhe verbessert werden, aber dennoch wurden Schwankungen beim Luftdruck im Testbetrieb festgestellt, die nicht ausgleichbar sind.

Testbericht erstellt von .
Zuletzt bearbeitet am 18.12.2006.
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Red Lava
Stationstyp

Funk mit 433 MHz

Messgrößen

Außentemperatur
Innentemperatur
Innenluftfeuchtigkeit
Luftdruck

Erweiterbarkeit

Es können insgesamt fünf Außentemperatursensoren angeschlossen werden.

Ausstattung

Hintergrundbeleuchtung: ja
PC-Anschluss: nein

Downloads

Handbuch (als PDF)

Fotos

Etwas unpraktisch: Bedienelemente für Grundeinstellungen sind auf der Rückseite der Station zu finden:
Bedienelemente auf der Rückseite

Das Display ist übersichtlich gestaltet und gut ablesbar:
Display der Red Lava