Es handelt sich um eine sogenannte HB9CV-Antenne (in unserem Fall für das 70cm-Band). Die wurde vor vielen jahren von einem schweizer Funkamateur erfunden und HB9CV war sein Stationskürzel. Das ist eine spezielle Antenne (ähnlich einer Yagi-Uda-Antenne) die mit nur 2 Elementen (so nennt man die beiden dicken parallelen Stäbe) einen Vor- Rückverhältnis von 20 Dezibel bringt. Dies wird durch speziell angeordnete Lecher-Leitungen (das sind die dünnen Drähte) erreicht, welche die erforderliche Phasenlage einstellen. Sie wird gern von Funkamateuren für "Fuchsjagden" eingesetzt, weil sie so kompakt ist. Habe sie für meinen Katzensucher gebraucht (siehe
http://www.harpoint-observatory.com/deutsch/eigenbau.htm#link3f), der ist ja eine ähnliche Anwendung wie die Fuchsjagd. Weil sie da so gut funktioniert hat, verwenden wir sie auch für die Wetterstation. Eine Bauanleitung findet man hier
http://www.qsl.net/dj4uf/projekt/ant/ant.htm#HB9CV-Antenne Der Fusspunktwiderstand der Antenne ist 50-Ohm. Man verwendet also ein Antennenkabel mit 50 Ohm Wellenwiderstand. Auch der HFS302-Empfänger ist an seinem Antenneneingang auf diesen Eingangswiderstand ausgelegt, es passt also alles zusammen. Wir haben eine Leitungslänge von ca. 3m. Wenn man mehr will, so sollte man einen verlustarmen (dicken) Koaxialkabel verwenden.