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Serielle Übertragung ohne GND
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romeo_85be





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Beitrag Verfasst am: 09.06.09 - 09:30    Titel: Serielle Übertragung ohne GND »Zitat  

Also ich habe mittlerweile mitbekommen das die serielle Übertragung der WS2308 ohne GND funktioniert. Allerdings verstehe ich nicht wie das geht... ist nicht ein gemeinsames Massepotential notwendig? Wenn ja: Wie wird das gemeinsame Potential erzeugt? Wenn nein: Wieso wird keines benötigt?

Ich würd mich freuen wenn mir jemand eine antwort geben könnte.

gruß
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dc3yc

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Beitrag Verfasst am: 09.06.09 - 19:25    Titel: »Zitat  

Romeo_85be,

sie kann nicht funktionieren. Denn wenn kein irgendwiegeartetes Bezugspotential vorhanden ist, kann kein Strom fließen und demzufolge auch kein Signal übertragen werden. Alles andere wäre gegen die allgemein anerkannte Physik!

Servus,
Helmut.
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r2602

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Beitrag Verfasst am: 09.06.09 - 19:57    Titel: »Zitat  

Hallo Helmut,
dc3yc hat folgendes geschrieben:
sie kann nicht funktionieren. Denn wenn kein irgendwiegeartetes Bezugspotential vorhanden ist, kann kein Strom fließen und demzufolge auch kein Signal übertragen werden. Alles andere wäre gegen die allgemein anerkannte Physik!

wenn die Kapazität gegen Erde auf beiden Seiten relativ hoch ist, dann könnte dies funktionieren (Wechselstrom über die Kapazität zur Erde).
Dazu muß das Gleichspannungspotential jedoch auch in etwa (auf 1..5 Volt genau) stimmen.
Die Datenübertragung bei RS232 ist ja eine Wechselspannung (Digitalsignal) mit ca. +/- (5 bis 12)V gegen Masse.
Diese Übertragung schätze ich jedoch als sehr unsicher ein, da bei fehlender Masse-Verbindung das 50Hz Störfeld mehr oder weniger stark als Überlagerung vorhanden ist.

Gruß
Roland
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leknilk0815

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Beitrag Verfasst am: 09.06.09 - 20:08    Titel: »Zitat  

Hä???

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Gruß - Toni

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r2602

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Beitrag Verfasst am: 09.06.09 - 20:25    Titel: »Zitat  

Hallo Toni,
leknilk0815 hat folgendes geschrieben:
Hä???

ich bin jetzt mal davon ausgegangen, daß die serielle Verbindung von der Wetterstation zum PC gemeint ist.
Sollte eine Verbindung von einer Wetterstation zu irgendwelchen kabelgebundenen Sensoren gemeint sein (ich kenne die Station nicht), dann sollte man natürlich die Art der Schnittstelle (TTL, symmetrische Zweidrahtleitung (RS422 oder RS485) oder, oder) genauer kennen, um den beschriebenen Effekt erklären zu können.

Gruß
Roland
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leknilk0815

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Beitrag Verfasst am: 09.06.09 - 20:43    Titel: »Zitat  

Servus Roland,

r2602 hat folgendes geschrieben:
ich bin jetzt mal davon ausgegangen, daß die serielle Verbindung von der Wetterstation zum PC gemeint ist.
Ich auch
Zitat:
Sollte eine Verbindung von einer Wetterstation zu irgendwelchen kabelgebundenen Sensoren gemeint sein (ich kenne die Station nicht), dann sollte man natürlich die Art der Schnittstelle (TTL, symmetrische Zweidrahtleitung (RS422 oder RS485) oder, oder) genauer kennen, um den beschriebenen Effekt erklären zu können.

Es geht hier aber doch offensichtlich nicht um einen "Effekt", sondern um eine Wetterstation, die so funktionieren soll, und das wird sie nicht.
Wer käme auch auf die abstruse Idee, eine bestehende und funktionierende Technik durch etwas ersetzen zu wollen, das physikalisch nicht möglich ist? Zumal es wohl ziemlich unsinnig wäre, einen Draht (Masse) einzusparen auf Kosten der Funktion...
Das ganze ist eine unsinnige Räuberpistole.

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Gruß - Toni

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TheWeather

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Beitrag Verfasst am: 09.06.09 - 20:45    Titel: Re: Serielle Übertragung ohne GND »Zitat  

Hallo,

romeo_85be hat folgendes geschrieben:
Also ich habe mittlerweile mitbekommen das die serielle Übertragung der WS2308 ohne GND funktioniert. Allerdings verstehe ich nicht wie das geht... ist nicht ein gemeinsames Massepotential notwendig? Wenn ja: Wie wird das gemeinsame Potential erzeugt? Wenn nein: Wieso wird keines benötigt?

Ich würd mich freuen wenn mir jemand eine antwort geben könnte.

gruß


ich geh' erstmal davon aus, dass es so ist, wie Du beschreibst - aber welche Kommunikation meinst Du? (Ich kenn' die Station nicht ...)

a) Die Verbindung zum PC
b) die drahtgebundene Verbindung zwischen den Sensoren und der Station?

für a) für 'ne echte RS232-Verbindung wär's nicht nur seltsam, sondern auszuschließen ...
für b) kann ich's mir ohne Umwege erklären: Sensoren senden nur und brauchen daher nur zwei Leitungen

c) es gibt durchaus Zweidrahtverbindungen, auf denen gleichzeitig "Senden" und "Empfangen" funktioniert - siehe das gute alte Telefon ...

Ich meine mich auch zu erinnern, dass RS422 oder RS485 ähnliches bewerkstelligen, halt durch Potentiale positiv gegen Masse oder negativ gegen Masse ... aber DAS ist lange her ... ist quasi nur mal als Anstoß gedacht, dass eine Zweidrahtverbindung durchaus zum (nicht unbedingt gleichzeitigen) Senden und Empfangen verwendet werden kann ...

Wie's beim Telefon funktioniert, weiß ich auch schon lange nicht mehr ... aber der Festnetzanschluß verwendet NUR zwei Kabel und man kann gleichzeitig reden und zuhören ... DAS allein gäbe mir zu denken, dass es funktionieren muss!

Erklären kann ich's aber jetzt auch nicht ...

Gruß Hans

Nachtrag: Ich sehe gerade zwei oder drei, die schneller waren - die Antworten gehen in die gleiche Richtung - offen ist allein die Frage, ob es um die Verbindung zu den Sensoren geht oder die Verbindung (via RS232 ???) zum PC ...

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leknilk0815

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Beitrag Verfasst am: 09.06.09 - 21:01    Titel: »Zitat  

Bei der Übertragung der Sensoren zur Station sind von Haus aus nur zwei Drähte nötig, da keine bidirektionale Übertragung erfolgt. Einer der Drähte ist immer als Masse definiert. Beim guten alten Analogtelefon war es so gelöst, daß das Kohlemikrofon über eine Mittelanzapfung an die Übetragerspule angeschlossen war, wodurch die Rücksprechdämpfung realisiert wurde. Seit ISDN wird das ganze paketweise übertragen, soweit ich mich erinnere, nennt man das Zeitmultiplex (zumindest gabs das eine zeitlang).
Bei der Übertragung Station - PC wäre es, wie oben schon geschrieben, völliger Blödsinn, einen Draht sparen zu wollen.

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Gruß - Toni

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Beitrag Verfasst am: 09.06.09 - 21:12    Titel: »Zitat  

leknilk0815 hat folgendes geschrieben:
...Bei der Übertragung Station - PC wäre es, wie oben schon geschrieben, völliger Blödsinn, einen Draht sparen zu wollen.


Davon gehe ich auch aus ...

Wenn Romeo kurz von seiner Julia ablassen kann , sollte er uns vielleicht noch mal kurz erklären, welche Zweidrahtverbindung er meint ...

Gruß Hans

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leknilk0815

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Beitrag Verfasst am: 09.06.09 - 21:43    Titel: »Zitat  

...vielleicht funkts gerade, weil er einen Kurzen hat...
(kann mit einem Draht nicht passieren)

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Gruß - Toni

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Beitrag Verfasst am: 09.06.09 - 22:18    Titel: »Zitat  



zitieren wollt' ich DA jetzt nix mehr ...

... womit wir zurück bei der Zweier(draht)verbindung wären ...

Gruß Hans

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romeo_85be





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Beitrag Verfasst am: 09.06.09 - 22:46    Titel: »Zitat  

ok ok ich sehe meine angaben waren deutlich zu unprezise

also ich meine die serielle verbindung von der wetterstation zum pc. diese nutzt zwar rs232 allerdings nicht das standardmäßige protokoll... sondern nur 4 der vorhandenen datenleitungen und zwar

7 –- 1 RTS
2 -- 2 TX-
3 -- 3 TX+
4 -- 4 DTR

Also es wird kein ground direkt übertragen. allerdings scheinbar zwei entgegengesetzte pegel... also einmal +5 und einmal - 5 V.
wird daraus das gemeinsame bezugspotenzial berechnet bzw erzeugt oder wo kriege ich das her? wie euren kommentaren zu entnehmen war ist die gemeinsame masse ja zwingen notwendig... aber wie wird diese gebildet? ist mir rätselhaft!

vielen dank für die zahlreichen diskusionbeiträge bisher... hoffentlich gehts so weiter

gruß
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TheWeather

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Beitrag Verfasst am: 09.06.09 - 23:13    Titel: »Zitat  

Hallo Romeo_85be,

romeo_85be hat folgendes geschrieben:
ok ok ich sehe meine angaben waren deutlich zu unprezise

also ich meine die serielle verbindung von der wetterstation zum pc. diese nutzt zwar rs232 allerdings nicht das standardmäßige protokoll... sondern nur 4 der vorhandenen datenleitungen und zwar

7 –- 1 RTS
2 -- 2 TX-
3 -- 3 TX+
4 -- 4 DTR

Also es wird kein ground direkt übertragen. allerdings scheinbar zwei entgegengesetzte pegel... also einmal +5 und einmal - 5 V.
wird daraus das gemeinsame bezugspotenzial berechnet bzw erzeugt oder wo kriege ich das her? wie euren kommentaren zu entnehmen war ist die gemeinsame masse ja zwingen notwendig... aber wie wird diese gebildet? ist mir rätselhaft!

vielen dank für die zahlreichen diskusionbeiträge bisher... hoffentlich gehts so weiter

gruß


Hauptsache, die Späßchen zwischendurch sind wohlgemeint angekommen ...

ich kenn' die Station wirklich nicht, aber es besteht auch bei der RS232-Kommunikation immer die Möglichkeit, ein ganz eigenes Protokoll zu fahren ...

Verwendest Du eine echte RS232-Schnittstelle (einen RS232-Port mit Sub-D-9 oder Sub-D-25 Stecker) oder funktioniert das Protokoll sogar über einen RS232-USB-Adapter (was mich dann schon fast wundern würde).

Manche "Pseudo"-RS232 Kommunikationen verwenden zwar die verfügbaren Steuerleitungen und TX, RX, nur hat das nichts mehr mit Kommunikation im Sinne der ursprünglichen Definitionen zu tun. Wenn nun "Ground" oder "Masse" oder wie man es nennen will, garnicht verwendet werden deutet das schon ein bisschen auf "Pseudo"-Kommunikation hin, die nicht mehr zu den eigentlich beabsichtigten Regeln konform ist. Dazu kann ich aber leider nichts an "Know-How" beitragen, ich weiß nur, dass es genügend Geräte gibt, welche sich dem Zugang über eine RS232 zwar bedienen, aber keinerlei Regeln diesbezüglich einhalten.

Insofern - nicht wundern, wenn's trotzdem funktioniert ...

Gruß Hans

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Django

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Beitrag Verfasst am: 09.06.09 - 23:21    Titel: Re: Serielle Übertragung ohne GND »Zitat  

HI!

romeo_85be hat folgendes geschrieben:
Allerdings verstehe ich nicht wie das geht...

Vielleicht ähnlich wie hier => digitemp
Da sind es ja auch nur zwei Drähte über die die Kommunikation läuft, also RX/TX und überhaupt schon mal telefoniert und zwar mit einem schönen alten analogen Telefon? Hat zwei Drähte und man kann vollduplex kommunizieren. Also wo ist das Probelm?

Ciao,
Django

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Holli

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Beitrag Verfasst am: 10.06.09 - 00:06    Titel: »Zitat  

TheWeather hat folgendes geschrieben:
Manche "Pseudo"-RS232 Kommunikationen verwenden zwar die verfügbaren Steuerleitungen und TX, RX, nur hat das nichts mehr mit Kommunikation im Sinne der ursprünglichen Definitionen zu tun. Wenn nun "Ground" oder "Masse" oder wie man es nennen will, garnicht verwendet werden deutet das schon ein bisschen auf "Pseudo"-Kommunikation hin, die nicht mehr zu den eigentlich beabsichtigten Regeln konform ist. Dazu kann ich aber leider nichts an "Know-How" beitragen, ich weiß nur, dass es genügend Geräte gibt, welche sich dem Zugang über eine RS232 zwar bedienen, aber keinerlei Regeln diesbezüglich einhalten.

Genau das trifft für die WS23xx/WS3600 zu. Sie sind bekannt dafür, an USB-Adaptern mehr als zickig zu sein. Da muß wirklich ein echter RS232-Port drinstecken, nicht nur ein Signal-Emulator, wie er fast überall eingebaut wird. Solche Adapter muß man wohl mit der Lupe suchen.

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Dietmar

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