Wetterstationen.info Startseite - Impressum  

 
Klimalogger / Temperaturstation

Der Klimalogger von TFA Dostmann kann bis zu fünf kombinierte Temperatur- / Feuchtesensoren empfangen. Die Funksensoren werden einzeln dazugekauft und sind die gleichen, wie sie auch bei anderen TFA-Eigenentwicklungen (z.B. IQ-WS, Oracle) zum Einsatz kommen.

Die mittlere Temperaturunsicherheit wurde von uns nachgemessen und liegt bei ± 0,4 K, die Herstellerangabe (nicht nachgemessen) für die Feuchte bei ± 3% relativer Feuchtigkeit. Angesichts des recht günstigen Preises ist dagegen nichts einzuwenden.

Die Messwerte werden im Gerät abgespeichert und anschließend per serieller Schnittstelle an einen PC übertragen. Die mitgelieferte Software dient nur zum Auslesen und zum Export der Daten ins Textfileformat (CSV). Mithilfe eines kleinen Tools werden die Messwerte auch für die populäre Software PC-Wetterstation lesbar. Alternativ lassen sich die Messwerte auch mit Excel & Co. analysieren.

Kompatibilität

Bis zu fünf Außensensoren des Typs 30.3125 von TFA Dostmann können per Funk empfangen werden. TFA setzt diese Sensoren auch in anderen Stationen (z.B. IQ-WS, Oracle) ein. Der Klimalogger kann also als "PC-Empfänger" zu bereits bestehenden Stationen dazugekauft werden. Genaue Auskünfte über Kompatibilitäten gibt der technische Kundendienst von TFA Dostmann.

Stärken der Station

Ausgereifte Datenloggerfunktionen:
Die Station ist das auf das reduziert, was sie am besten kann: Datenspeicherung. Kein uns bekanntes Konkurrenzprodukt bietet in dieser Preisklasse derart viele Einstellungsmöglichkeiten:

- Datenspeicherung pro Sensor individuell aktivierbar:

Grundsätzlich werden am Display die Innenmesswerte (Temperatur und Feuchtigkeit am Datenlogger) und die Werte von bis zu fünf Funksensoren angezeigt. Unabhängig davon kann für jeden Funksensor festgelegt werden, ob seine Werte auch im Datenspeicher zur PC-Auswertung hinterlegt werden sollen.

- Speicherintervall flexibel wählbar:
Das Speicherintervall gilt jeweils für alle zu loggenden Sensoren und lässt folgende Auswahl zu: 1 / 5 / 10 / 15 / 20 / 30 Minuten, 1 / 2 / 4 / 6 / 8 / 12 / 24 Stunden. Achtung, die Außensensoren übertragen ihre Werte ohnehin nur alle 5 Minuten, daher ist die einminütige Aufzeichung nur für die direkt am Klimalogger erfassten Werte interessant.

- Großer Speicher:
Über 3000 Datensätze sind theoretisch möglich. Wie lange der Speicher im konkreten Fall ausreicht, hängt von der Anzahl der ausgewählten Sensoren und auch vom Speicherintervall (!) ab und lässt sich nicht genau vorhersagen. Einige Erfahrungswerte:

5 Sensoren plus Basis, Intervall 1 Minute: 1630 Datensätze, entspricht 27 Stunden
2 Sensoren plus Basis, Intervall 15 Minuten: 2500 Datensätze, entspricht 26 Tagen
Nur Basisstation, Intervall 5 Minuten: 3260 Datensätze, entspricht 11 Tagen.

Messwertanalyse auch am Display:
Die Höchst- und Tiefstwerte aller Temperaturen (inkl. Zeitpunkt des Erreichens) und aller Feuchtigkeitswerte (ohne Zeitangabe) können abgerufen werden. Außerdem die aktuelle Taupunkttemperatur für jeden Sensor und der Durchschnittswert der letzten hundert gespeicherten Messwerte (Temperatur und Feuchte), sofern der jeweilige Sensor zur Speicherung ausgewählt wurde. Eine History-Funktion erlaubt außerdem das intervallweise Zurückblättern im Datenspeicher auch am Display.

Kalibriermöglichkeit:
Im Bereich ± 2 K und ± 10% um die gemessenen Temperatur- / Feuchtewerte kann die Kalibrierung für jeden Sensor individuell angepasst werden.

Alarmfunktionen:
Ebenfalls für jeden Sensor individuell einstellbar sind Grenzwerte für Temperatur und Feuchte, bei deren Über- / Unterschreiten zwei Minuten lang ein Warnsignal ertönt.

Schwächen der Station

Probleme bei der Initialisierung:
Unser Testgerät hatte wiederholt Probleme, nach dem Einlegen der Batterien alle Sensoren zu finden. Nach der Rücksetzung auf die Werkseinstellungen war dieses Problem zwar jedesmal behoben, dennoch kratzt das am ansonsten sehr guten Eindruck der Gerätes. So wird die Rücksetzung durchgeführt (vgl. Handbuch Seite 39):

1. Die Modus-, OK-, Plus- und die Minustaste gleichzeitig drücken und etwa drei Sekunden halten. Der Speicher wird zurückgesetzt und alle Daten werden gelöscht.
2. Das Display ändert sein Aussehen, für etwa sechs Minuten zeigt es eine Reihe rasch wechselnder Anzeigen. Danach leuchten alle verfügbaren Bildsegmente auf. Nun die Batterien entfernen, neu einsetzen und die Inbetriebnahme der Außensensoren innerhalb der nächsten vier Minuten durchführen.

Unklarheit bezüglich Speicherkapazität:
Auch auf Herstellerseite besteht keine 100%ige Klarheit in Sachen Speicherkapazität. Dass die Anzahl der speicherbaren Datensätze mit dem Messintervall variiert, klingt etwas erstaunlich. Da die Speicherkapazität aber in jedem Fall um Größenordnungen über jener vergleichbarer Stationen liegt, lässt sich damit leben.

Schwergängige Bedienungstasten:
Die Tasten haben zwar einen klaren Druckpunkt, bis das Gerät aber reagiert, muss man schon ordentlich dagegendrücken. Nicht so wild, der Vollständigkeit halber erwähnen wir das trotzdem.

Diese Software funktioniert mit dem Klimalogger

Windows:
Mitgelieferte Herstellersoftware, sowie
PC-Wetterstation mit Umweg über Konvertierungstool

Testbericht erstellt von .
Impressum / Datenschutz | Disclaimer / Haftungsausschluß
© 2008 Tobias Gerstmaier. Alle Rechte vorbehalten. Alle Angaben ohne Gewähr.
Klimalogger
Tipp

Günstig und rasch liefert den Klimalogger zu Ihnen, inkl. 14 Tage Umtauschrecht mit kostenlosem Rückversand!

Stationstyp

Datenlogger mit Funk

Messgrößen

Innentemperatur
Innenluftfeuchtigkeit

Bis zu 5 Funksensoren für:
Außentemperatur
Außenluftfeuchtigkeit

Erweiterbarkeit

Es können maximal 5 Funksensoren angeschlossen werden.

Ausstattung

Hintergrundbeleuchtung: nein
PC-Anschluss: ja

Downloads

Handbuch (als PDF)