Wettervorhersage  (Gelesen 1164 mal)

Offline Wetterfrosch1971

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Re: Wettervorhersage
Antwort #10 am: 10.05.2018, 16:38:01
Hallo Falk,

danke für die Infos.
Auch ich habe in kurzer Entfernung eine DWD-Station stehen sowie verfüge ich über eigene Messwerte seit 2015, doch kann ich deinem Projekt leider nicht folgen, dafür sind meine Softwarekenntnisse zu gering, somit für mich wohl nicht umsetzbar.

LG Frank

Wetterstationen.info Forum

Re: Wettervorhersage
« Antwort #10 am: 10.05.2018, 16:38:01 »

Offline TheWeather

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Re: Wettervorhersage
Antwort #11 am: 10.05.2018, 18:45:50
Hallo Frank und falk,

das Thema interessiert mich ungemein, da ich selbst der Meinung bin, man könne unter Zusammenlegung der "allgemeinen Vorhersagen", allgemein selbst erkannter Regeln für die Region (hier Wohnadresse) und Erfahrungen aus dem Wetterverhalten der letzten Jahre im annähernd gleichen Zeitraum schon für eine bessere Prognose an der eigenen Wohnadresse beitragen.

Die Erfahrung am eigenen Wohnort hilft bereits mit, öffentliche Wettervorhersagen für eine Region für die eigene Wohnadresse zu interpretieren. Ich begrenze meine Eindrücke stets nur auf den eigenen Ort "hier" rund um unser Häuschen. Ich muss manchmal nicht mal drei km weiter schauen, weil das "Wetter" dort schon ganz andere Kapriolen schlägt. In zehn km Umkreis wird's noch kritischer, weil die Verhältnisse dort oftmals massiv anders sind, als hier vor Ort.

Dort Hagel und Unwetter, "hier" Sonnenschein, gemütliche Temperaturen und lediglich eine kleine Abkühlung wäre zu spüren. Das "schlechte" Wetter macht einfach einen Bogen um uns und kommt erst 10 km weiter runter. Das kenne ich die letzten 50 Jahre schon so und es scheint allgemeine Gültigkeit für "hier" zu haben.

Wer Spaß dran hat, kann sich mal den Niederschlagsradar für die nächsten Tage rund um meine Region Mainz anschauen. Heute Nacht kam ein wenig Niederschlag, aber nicht so heftig wie in anderen Regionen. Da kommt (jetzt für Sonntag vorausgesagt) eine kräftige Regenfront aus Südwesten auf uns zu, die sich aber "mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit" nördlich und südlich noch vor Mainz (oder "hier") teilt und "hier" niemals eintrifft. Generell rechne ich auch mit Niederschlag, aber höchstens mit kurzen Schauern.

Ich vermute, wir sitzen an Muttertag bei Erdbeerkuchen im Garten und ziehen höchstens mal ein Jäckchen über, während Luftlinie 10 km weiter "draußen" garnichts mehr möglich ist. Deswegen finde ich eine Verbesserung der "öffentlichen Vorhersagen" gemäß eigener Daten und sei es auch nur die Erfahrung, für sinnvoll. Bei uns nieselt es vielleicht mal zwischendurch ...

Das Thema, welches ihr beide gerade besprochen habt, ist eher eine Anpassung der eigenen Daten auf die Messergebnisse einer naheliegenden DWD-Station, die zum Vergleich der eigenen Messungen gegen amtliche Ergebnisse sehr sinnvoll ist und von Dir, falk, mit eigenen Beispielen gut untermauert wird.

Die möglichst genaue Übereinstimmung eigener Ergebnisse mit denen einer naheliegenden DWD-Station erhöht zwar das Vertrauen in die eigene Station, hat aber mit einer daraus abzuleitenden "eigenen" Vorhersage meines Ermessens nur am Rande zu tun.

Der Luftdruck wird auf NN bezogen "errechnet" und angegeben. Temperaturen und Feuchte sind "lokal" gemessen und werden üblicherweise nicht auf NN bezogen angegeben, was auch von der Berechnung der "eigenen Luftsäule" sehr schwierig wäre. Man kennt die Abnahme der Temperatur mit zunehmender Höhe, damit verbunden auch eine zunehmende Sättigung der Feuchte und irgendwann in größerer Höhe dadurch bedingt die Wolkenbildung.

Das spielt aber für eine Vorhersage nur untergeordnet eine Rolle. Wir messen Wind nach allgemeinen Regeln konform in 10 m Höhe. Wie sich Wind in 1 km Höhe entwickelt, können wir daraus aber kaum ableiten, ebensowenig, in welcher Höhe sich die stärksten Strömungen entwickeln. Wir kennen grob die Richtung und die Stärke (idealerweise) 10 m über Boden. Das ist besser als nichts.

Für Vorhersagen spielen weder die Größe des "absoluten" oder "relativen" Luftdrucks eine Rolle noch die absoluten Werte von Temperatur oder Feuchte. Die Tendenzen (natürlich auch in Verbindung mit Absolutwerten) sind stets das, was eine Veränderung der Wetterlage anzeigt. Das gilt auf NN genauso wie in 100, 200 oder auch 1000 m Höhe.

Die geographische Lage beeinflusst die Bewertung, welche man Tendenzen zuordnen könnte. Tal, Hang, Bergkamm, Küste, Flüsse und Auen, Flachland, Wald oder Großstadt in der Nähe, ... ?

Ich bin da leider immer und oft nur theoretisch unterwegs, weil ich selbst über keine eigenen, durchgängigen Wetteraufzeichnungen der letzten Jahre verfüge, außer der eigenen Erfahrung ...

Prinzipiell könnte man aus dem Ansatz schon was Sinnvolles gestallten. falk programmiert in php, da habe ich keine Ahnung. Ich selbst programmiere in C++, mit angehendem Ruhestand aber nur noch "überschaubare" Projekte. Frank ist engagiert und man könnte vielleicht mal was Gemeinsames ins Auge fassen, wo jeder seinen Teil beiträgt.

Das Thema ist so umfassend, dass es alleine keinen Spaß macht. Mit Open Source kenne ich mich nicht aus und wenn untereinander kein kommerzielles Interesse besteht, könnten wir ja auch unsere Kenntnisse in dieser Richtung zusammenlegen und zumindest ein wenig forschen ...

Gruß Hans
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Offline Michael107

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Re: Wettervorhersage
Antwort #12 am: 10.05.2018, 18:46:13
Hey zusammen,

vielen dank für die Kommentare... :top:

aber, trotzdem beantwortet das meine frage nicht... ;).... warum haben die Wetterstationen keinen chip, der diese Berechnungen durchführt....? Die Vantage ist ja nicht gerade von der günstigeren Sorte von Wetterstationen...klar, ich weis , Wetter ist ein sehr komplexes Gebilde....aber ich kam auf die Frage, weil mich hier Leute im Dorf gefragt haben, ob diese Vorhersage für uns im Dorf relativ! 8) 8) genau ist....und hatte keine Antwort... ;)...darauf hin habe ich die Vorhersage aus meinem "wetterlive" herausgenommen....

@falk... meine Programmierkenntnisse sind leider auch nicht so bewandert..... ;) ;)
Grüße Michael

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Offline TheWeather

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Re: Wettervorhersage
Antwort #13 am: 10.05.2018, 19:02:42
Hallo Michael,

wenn es so einfach wäre, Wetterereignisse regional auf wenige km Umkreis einzugrenzen, hätte das bestimmt schon mal jemand in Form eines "Chip" gemacht. Unsere öffentlichen Vorhersagen basieren auf der Auswertung von Radarbildern, aktuellen Wetterdaten der Region und Modellen für die Prognose - das meist in einem Umkreis von wenigstens 50 km.

Punktgenau gibt's da keine Vorhersage, weil Deine Wetterstation aus den wenigen Daten, welche sie selbst gewinnt, natürlich auch nicht weiß, ob aus der angezeigten Windrichtung und registrierten Luftdruckänderung nun gerade eine Regenfront droht oder ein Schönwettergebiet in euren Heimatort zieht.

Auf jeden Fall hast Du einen netten Beitrag angeworfen, zu dem es aber momentan leider noch nichts an konkreten Erkenntnissen beizutragen gibt ...

Gruß Hans
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Offline Wetterfrosch1971

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Re: Wettervorhersage
Antwort #14 am: 10.05.2018, 20:31:25
Hallo Hans,

ich an meinem Standort (350mNN) verfüge über den Luxus, dass ich in 1165mNN noch eine Bergstation habe und nicht unweit davon, auf rund 1500mNN ( = ungefähr 850hPa) eine weitere Bergstation habe (sind nicht meine Bergstationen, doch die Messwerte sind im Internet abrufbar).

Über die jeweiligen Temperaturen berechne ich auf meiner Homepage den Temperaturgradienten pro 100m und kann darüber dann eine Aussage treffen, ob am Boden bei mir die Auslösetemperatur für die Bildung von Cumulus-Wolken gegeben ist und in welcher Höhe die Basis dieser Wolken sein wird (Kumuluskondensationsniveau = KKN).
Über den "Spread" in Höhe des KKN, welchen ich ebenso aus den Messwerten ableite, kann man dann eine Aussage treffen, ob sich Cu-Wolken bei erreichen der Auslösetemperatur bilden und in welchem Ausmaß (laut Recherche im Netz, bilden sich Cu zu 1/8 bei einem Spread in Höhe des KKN von 8K, bei 1K bilden sich Cu zu 8/8, d.h. ob sich Cu-Wolken bilden ist einerseits vom Temperaturgradienten sowie der Feuchtigkeit in Höhe des KKN abhängig).

Aktuell versuche ich nun noch eine Analogie zu finden, über die ich eventuell noch aussagen kann ob sich eine Cu-Wolke zu einer Cb-Wolke bilden könnte und es somit zu Gewittern kommen kann.
Dafür ist wiederrum die Feuchtigkeit/Taupunkt am Boden, d.h. an meiner Station, ausschlaggebend, doch wie feucht es hier mind. sein muss, damit die Gegebenheiten für Cb-Bildung gegeben ist, habe ich noch nicht herausfinden können.
Man sagt ja, dass es ab einem Taupunkt von 16°C "schwül" ist und oftmals bilden sich ja in schwülwarmer Luft Gewitter, nun muss ich bei den anstehenden Sommergewittern mal auf den Taupunkt an meiner Station achten und schauen ob ich darüber eine Analogie feststellen kann.

D.h. aktuell kann ich nur eine Aussage treffen, ob die Gegebenheiten für die Bildung von Cu-Wolken gegeben ist, ob daraus dann aber auch Cb-Wolken werden können und somit Gewitter entstehen, kann ich aktuell mit meinem Messwerten noch nicht ableiten.

Vielleicht könnte ich mit diesen Daten noch mehr anfangen, denn die Windwerte habe ich in meine Betrachtungen noch gar nicht mit einbezogen, muss aber auch gestehen, ich weiß aktuell auch nicht, was mir die Windwerte der Bergstationen im Vergleich zu meinen Windwerten aussagen könnten, bzw. auf was ich durch diese Messwerte Rückschlüsse ziehen könnte.

Auch kann ich die Luftdruckwerte und deren Änderung der Bergstationen mit meinen Werten vergleichen, doch auch hier weiß ich nicht, wie ich die Ergebnisse interpretieren kann.

Gruß Frank
« Letzte Änderung: 10.05.2018, 20:54:06 von Wetterfrosch1971 »

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Re: Wettervorhersage
« Antwort #14 am: 10.05.2018, 20:31:25 »

Offline TheWeather

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Re: Wettervorhersage
Antwort #15 am: 10.05.2018, 21:20:16
Hallo Frank,

als eher "Flachländler" kann ich da zunächst leider nicht mitreden, inwieweit man Daten aus dem Standort (350 m) auf eine Bergstation in Höhe 1165 m oder gar 1500 m übertragen kann. Ich wusste garnicht :D, dass ihr :?  so hohe Berge in der Region habt ...

Aber gut. Bevor nicht ein gewisses Modell existiert, welches Daten am eigenen Standort "relativ sicher" (also mit z.B. besser 75% Wahrscheinlichkeit) beschreibt, über welches sich ja momentan die Geister hier im Thread noch streiten, erübrigt sich eine Hochrechnung auf andere Betriebshöhen, geschweige denn eine Vorhersage, wie sich das Wetter dort entwickeln könnte.

Welche vorhandene Wolkenbildung unter welchen Bedingungen von Cu nach Cb oder gar rückläufig führen könnten, entzieht sich meiner Kenntnis - kurz gesagt, habe ich keine Ahnung.

Deine Aufgabenstellung habe ich verstanden, weswegen auch der Beitrag von falk von großem Interesse war, wie man eventuell Höhenunterschiede oder naheliegende Standorte ableichen könnte.

Falls Messdaten - auch beider Bergstationen - vorliegen, ließen sich diese möglicherweise mit den Daten im Tal abgleichen und justieren. Da aber am Hang und am Berg generell weitere Verhältnisse maßgeblich sein könnten (Ab- und Aufwinde), schwacher Bewuchs, dichter Wald, nackte Felsen, Nord- oder Südlage usw. stelle ich mir eine Übertragung der Vorhersage der Verhältnisse im Ort (Wohnlage auf 350 m) auf Stationen knapp 800 m oder 1200 m darüber, bei unterschiedlichen geographischen Verhältnissen, um so schwieriger vor. Da entwickelt sich ein gewisses Mikroklima im Umkreis weniger km, welche mit den Verhältnissen im Tal kaum etwas zu tun haben müsste.

Also - Thema spannend, aber wir sollten erstmal bei der Beobachtung am Standort bleiben. Wie man dann zielführend "hochrechnen könnte", steht quasi noch auf einem ganz anderen Blatt ...

Gruß Hans
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Offline Wetterfrosch1971

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Re: Wettervorhersage
Antwort #16 am: 10.05.2018, 21:43:39
Hallo Hans,

du hast mich da etwas missverstanden, ich will keine Wetterdaten/Vorhersagen für die Bergstationen erstellen, ich will die Messwerte der Bergstationen dazu verwenden um Vorhersagen für meinen Ort zu erstellen.

Aktuell kann ich über die Temperaturen der Bergstation im Vergleich zu meiner Temperatur, den Temperaturunterschied pro 100m errechnen und darüber z.B. eine Thermikvorhersage treffen oder wie oben erwähnt, ausrechnen ob die Auslösetemperatur für die Bildung von Cu-Wolken erreicht wurde.

Gruß Frank

Offline TheWeather

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Re: Wettervorhersage
Antwort #17 am: 10.05.2018, 22:32:57
Hallo Frank, ja ich habe Dich etwas missverstanden, aber
Zitat
... Falls Messdaten - auch beider Bergstationen - vorliegen, ließen sich diese möglicherweise mit den Daten im Tal abgleichen und justieren. Da aber am Hang und am Berg generell weitere Verhältnisse maßgeblich sein könnten (Ab- und Aufwinde), schwacher Bewuchs, dichter Wald, nackte Felsen, Nord- oder Südlage usw. stelle ich mir eine Übertragung der Vorhersage der Verhältnisse im Ort (Wohnlage auf 350 m) auf Stationen knapp 800 m oder 1200 m darüber, bei unterschiedlichen geographischen Verhältnissen, um so schwieriger vor. Da entwickelt sich ein gewisses Mikroklima im Umkreis weniger km, welche mit den Verhältnissen im Tal kaum etwas zu tun haben müsste ...
das gilt natürlich auch umgekehrt ...

Man sollte generell an der/den Datenquelle(n) arbeiten, um deren Ergebnisse interpretieren zu können. Erst wenn das "einigermaßen sicher" ist, kann man auch (unter Einfluss aller sonstigen Bedingungen) anfangen, a) Wettervorhersagen für die Bergstationen und b) daraus abgeleitet auch eine Vorhersage für den erheblich tiefer liegenden Wohnort in Angriff zu nehmen.

Du verstehts, wie ich das meine? Im Moment sind wir quasi noch auf Stand "Null". Wir sind bei der bisherigen Diskussion nicht mal bei a) schlüssig und es gibt langfristig wahrscheinlich noch keinen Algorithmus, der eine zuverlässige, lokale Vorhersage für den Standort der Station(en) erlaubt. Da muss man über b) überhaupt noch nicht nachdenken ...

Gruß Hans
« Letzte Änderung: 10.05.2018, 22:38:30 von TheWeather »
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Offline Wetterfrosch1971

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Re: Wettervorhersage
Antwort #18 am: 10.05.2018, 22:47:21
Hallo Hans,

ja schon klar.
Ich wollte mit meinem Posting nur mitteilen, dass ich z.B. schon versuche, mit meinen Messwerten und unter Zuhilfenahme der Temperatur sowie Feuchtigkeitsentwicklung in der Höhe, eine gewisse Vorhersage über die Möglichkeit von Cu-Wolkenbildung zu machen.

D.h. man kann schon gewisse Interpretationen über das Wettergeschehen anhand eigener Messwerte erheben, doch alleinig mit einer Messstation wird eine Vorhersage rel. schwierig bis unmöglich.
In meinem Fall, der Vorhersage ob sich über meinem Ort Cu-Wolken bilden können und in welcher Höhe diese auftreten oder ob Blauthermik entsteht, ginge alleinig mit meinen Messwerten nicht, da man dafür die Temperatur- sowie Feuchtigkeitsentwicklung in der Höhe benötigt.

Man kann also nur versuchen gewisse offiziellen Vorhersagen mittels den eigenen Messwerten zu optimieren, doch wie man das umsetzen kann, weiß ich nicht aber dafür gibt es hier ja einige schlaue Köpfe und vielleicht kommt man ja mit dem "Wissen vieler" zu einer interessanten Methode, mittels seinen eigenen Messwerten und Beobachtungen, eine lokale Wettervorhersage zu verbessern.

Gruß Frank

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Re: Wettervorhersage
« Antwort #18 am: 10.05.2018, 22:47:21 »

Offline TheWeather

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Re: Wettervorhersage
Antwort #19 am: 13.05.2018, 19:32:12
Hallo Frank,
Zitat
... "Ich vermute, wir sitzen an Muttertag bei Erdbeerkuchen im Garten und ziehen höchstens mal ein Jäckchen über, während Luftlinie 10 km weiter "draußen" garnichts mehr möglich ist." ...
Ja, genauso ist es auch "hier" eingetreten. Wir haben aber nicht mal ein Jäckchen gebraucht.

Genau deswegen ist die topografische Lage "aus Erfahrung" so wichtig und daher auch mein Interesse daran, allgemeine (öffentliche) Vorhersagen zwar generell zu akzeptieren, diesen dann aber noch ein gehöriges Maß an eigener Interpretation "überzubrezeln".

Das gleiche Schauspiel wird man wahrscheinlich bei Dir auch im Tal im Vergleich zu deutlich unterschiedlichen Berghöhen feststellen können.

Wenn Dir in dieser Richtung was Neues auffällt, gib bitte Bescheid. Interessant ist das von Dir angeworfene Thema allemal ...

Gruß Hans
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