Kennlinien-Schreiber für Kleinverbraucher  (Gelesen 179 mal)

Offline TheWeather

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Hallo zusammen,

ich habe mir zum Thema gesetzt, eine kleine, aber leistungsfähige Komponente zu entwickeln, welche vor allem zu Tests bei LEDs, Fotodioden oder anderen, elektronischen Bauteilen mehr zu einer zuverlässigen Beurteilung beitragen könnten.

Die verfügbaren Netzteile können zwar 30 V und 3 A, aber für den Bauteile-Test von z.B. LED's, Zener-Dioden, FotoDioden, Optokopplern, ... sind diese dann meist überdimensioniert.

Als "Quasi-Rentner" habe ich meine früheren Fähigkeiten wieder aktiviert, um eine Bastellösung (für jemanden, der löten kann und auch über Messgeräte verfügt), um diese Variante vorzustellen.

Die Planung basiert auf einer Versorgungsspannung von 9 V per Batterie. Bei bisheriger Planung und Regelung liegt die erreichbare Spannung bei 1,4 V niedriger, also bei 7,6 V als effektiv nutzbarer Versorgung.

Das Ziel ist ein kleines Modul, welches sowohl eine Spannungsbegrenzung (von 0 bis 7,5 V) für Tests gewährleistet, als auch eine Strombegrenzung (von 0 bis 63 mA), versorgt durch eine 9 V - Batterie.

Ja, das Teil ist soweit fertig und jetzt interessiert mich nur noch, ob das jemand hier nachbauen möchte oder Interesse an der Umsetzung vorhanden sind ...

Bilder und Anweisungen müssten noch erstellt werden. Ich wollte nur schon mal das Konzept darstellen, ob möglicherweise jemand daran Interesse hätte.

Gruß Hans
2xTFA Nexus, Sinus, Duo, EOS Max, Klima-Logger, Mebus TE923

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Kennlinien-Schreiber für Kleinverbraucher
« am: 21.02.2019, 13:18:57 »

Offline TONI_B

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Re: Kennlinien-Schreiber für Kleinverbraucher
Antwort #1 am: 24.02.2019, 06:09:32
Mich interessieren solche Sachen immer!

Offline TheWeather

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Re: Kennlinien-Schreiber für Kleinverbraucher
Antwort #2 am: 25.02.2019, 17:48:33
Hallo Toni,

bislang ist alles nur "nach und nach" auf Steckbrettern entstanden, wobei ich bereits auf die ein oder andere Einschränkung bezüglich der Endwerte für Spannung (U) und Strom (I)  bezüglich einer 9V-Batterieversorgung gestoßen bin.

Die U- und I-Werte werden über diskrete R2R-Netzwerke (mit Jumpern) digital eingestellt. Spannung mit 4 Bit (0 bis 7,5 V), Ströme mit 6 Bit (0 bis 31,5 mA). Bei Spannung geht das recht gut (auf 0,02% nach Abgleich), bei Strömen hab' ich noch keine endgültige Lösung für eine massebezogene Stromführung gefunden, da experimentiere ich noch.

Ein Teil der Schaltung (soweit funktionierend) ist bereits auf eine Punktraster-Platine gelötet. Bei Strom muss ich vor der Umsetzung noch warten, was die Tests mit verschiedenen Varianten ergeben.

Du wirst also noch etwas Geduld haben müssen, bevor ich die fertige Lösung (wahrscheinlich als .pdf) hier vorstellen kann. Hardware ist halt mal was Anderes als mein langjähriges Metier Software und "nachbausicher" sollte es bei allen Bauteiletoreranzen ja auch sein ...

Eines ist bereits sicher. Der Strom für die Referenzspannung wird aus einem BF245A-JFET sehr stabil erzeugt. Als OPs verwende ich den Quad-LM324N und auch den Dual-LM358N, beide sehr gut geeignet um auch bei unipolarer Versorgung bis auf 0 V (oder sehr nahe bei) ausregeln zu können. Ansonsten muss ich mal sehen, was sich noch so ergibt ...

Gruß Hans

Nachtrag: Der BF245A (auch B,C) ist zwar schon länger abgekündigt, also nichts für die Großserienfertigung. Man erhält ihn aber beim Elektronikhandel noch in großen Stückzahlen. Ich hatte halt noch einige Exemplare davon da und die Kennlinie bei der Spannungsstabilisierung ist nach vorangehenden Tests steiler als diejenige bei jeder "üblichen" Zener-Diode. Den BF245A betreibe ich mit nur knapp 0,6 mA, da hier die Kennlinie am "schärfsten" im Spannungsabschnitt und am "stabilstem" bezüglich der Steigung bei wechselnder Betriebsspannung scheint - quasi keine Steigung mit üblichen Messmitteln bei diesem Strom und den verfügbaren Batterie-Spannungen (zwischen 8,5 bis 9,5 V) nachweisbar ... 
« Letzte Änderung: 25.02.2019, 18:17:53 von TheWeather »
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