Umfrage

Wetterstationssoftware ist i.d.R. entweder gut, aber potthässlich, oder unbrauchbar, aber schick.

Stimmt, finde ich auch nervig.
9 (45%)
Stimmt, ist mir aber egal.
7 (35%)
Stimmt nicht - ich stehe auch bei Software auf Retro-Design.
4 (20%)

Stimmen insgesamt: 18

Umfrage geschlossen: 06.06.2012, 12:27:46

Wetterstationssoftware - warum fast immer potthässlich?  (Gelesen 7096 mal)

Offline BigBlue007

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Wetterstationssoftware - warum fast immer potthässlich?
Antwort #30 am: 09.06.2012, 11:38:06
@Trix: Doch, sowas kenne ich auch. Allerdings weigere ich mich, das Umfeld industrieller Anlagen mit dem, worum es hier geht, auch nur ansatzweise zu vergleichen. Wobei mir natürlich klar ist, dass auch hierdurch wieder erkennbar ist, dass ich hier einfach andere Massstäbe anlege als andere.

Bzgl. der seriellen Schnittstelle: Diese ist natürlich nicht per se besser oder sicherer als USB oder andere Schnittstellen. Wenn sie in bestimmten Fällen zuverlässiger funktioniert, dann deshalb, weil die sie benutzende Software besser an die serielle Schnittstelle angepasst wurde. USB wird gerade in diesem Bereich ja oftmals nur in einer seriellen Emulation verwendet. Natürlich ist es dann besser, gleich direkt seriell zu verwenden.

Der Grund, warum die serielle Schnitttelle im Industriebereich nach wie vor Standard ist, sind übrigens schlicht und ergreifend die erheblich längeren Produktzyklen in diesem Bereich. Bis da neumodischer Schnickschnack ala USB Einzug hält, dauert es halt einfach länger. Aber wie gesagt - ich persönlich weigere mich, ausgerechnet diesen Bereich in irgendeiner Form als Massstab für etwas zu nehmen, mit dem ich zu Hause arbeite.

Allerdings hat auch das alles mit meiner eigentlichen Frage nicht viel zu tun, wobei anzumerken wäre, dass die Antworten bislang zeigen, dass ich nun wirklich nicht der Einzige bin, der so denkt, wie er denkt. Ich hätte  allerdings sicher noch ein oder zwei Antwortmöglichkeiten mehr anbieten können, die mir halt einfach nicht eingefallen waren. Leider geht das nachträglich nicht mehr.

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Wetterstationssoftware - warum fast immer potthässlich?
« Antwort #30 am: 09.06.2012, 11:38:06 »

Offline hanu

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Wetterstationssoftware - warum fast immer potthässlich?
Antwort #31 am: 19.09.2012, 07:00:03
Ein tolles Auto ( z.B. BMW oder Mercedes oder...)düsen ja auch nicht im Trabbi-Design durch die Gegend.
Funktionalität und ein gutes Aussehen sind da auch keine Gegensätze.
Im Gegenteil.

Offline bowman

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Wetterstationssoftware - warum fast immer potthässlich?
Antwort #32 am: 19.09.2012, 07:52:39
Ich komme noch aus der Zeit als SAA fast ein allgemeiner Standard war. Es war zwar langweilig, aber funktional. Egal was man tat, in welcher Anwedung auch immer, man fand an den selben Stellen, die gesuchten Funktionen. Aber seit es Browser-Anwendungen, die meistens nur leidlich funktionieren (sehr statisch), die Apps für Android und Apple und noch einiges mehr gibt, ist alles nur noch bunt unübersichtlich und chaotisch und nicht nur bei Wettersoftware.
Ein MA von von Microsoft sagte mir einmal dazu, diese Benutzerführungen heute würden für den Neueinsteiger vieles leichter machen. Na wer's glaubt. Es ist halt alles von Amerikanern gemacht und die lieben's ja bekanntermaßen kindlich farbenfroh. Wir benötigen m. A. heute wieder restriktivere internationale Dessign-Standards. Das wird aber wiederum durch die amerikanischen Unternehmen geblockt werden, denn nichts mögen sie weniger als Standards.
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Offline AstroMan

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Hallo!
Mein Name ist Karsten, ich bin neu hier und stolperte zufällig über diesen Thread, den ich ganz interessant finde.
M.E. gibt es naklar immer zwei Seiten, und vieles kann man als Anwender nicht verstehen. Was Microsoft so programmiert mag manchmal vielleicht nicht so toll sein, aber irgendwie ist es im Anwender-Sektor der Standard. Es fällt auf, das viele Sachen hier durcheinander gewürfelt werden. Bspw. das Unix System schneller rechnern ... RISC Prozessoren sind auch für die Vorwärtsrechnung optimiert, aber welcher Endanwender braucht sowas? In Core i7 richtig genutzt ist genau so gut wie .. ja, was wird hier eigentlich verglichen ... ?

Grundsätzlich finde ich die Kritik (in diesem Fall an der Software) gut und richtig. Das man ein Programm kaufen kann, dass um die 30.- Euro kostet und vielleicht nicht so toll ist, ist dann auch okay (Preis/Leistung).

Nur mal so zur Info: Eine Entwicklungsumgebung kostete so um die 1200.- Euro plus notweniger Komponenten für vielleicht nochmal 1500.- Euro. (Im Flugzeugbau bis 20.000 und mehr).
Wer kauft sich sowas nur zu Spaß um dann kostenlos in hunderten von Stunden was zu entwickeln und zum Schluß die Schelte zu kassieren?
Dazu kommt dann aber noch die Hardware, die VMware etc ...

Ein Softwaretester kostet am Tag so zwischen 600 -1000.- Eruo. Eine kleine Software gezielt  zu testen und die Testfälle zu schreiben bekommt man vielleicht in so 10 Tagen hin.
Dann kommt aber noch der Support dazu, denn wenn was nicht geht, fragt man ja doch mal beim Entwickler nach ...

>Wetterstationssoftware - warum fast immer potthässlich?
Zum Zeitpunkt als Sie entwickelt wurde war sie das vermutlich nicht und man hat dann der Funktion den Vorrang eingeräumt ..

btw. Programme werden nicht unter "C:\irgendwas" abgelegt. Das verbieten die Sicherheitsmechanismen von MS (heute)!

"Aero" ist übrigens zu Ressourcenhungrig und deswegen wirds wohl weggeschmissen werden ...

Hinterher das Ganze noch für Apple bereitstellen geht auch nicht. Dazu muss man bei Apple als Entwickler nämlich erstmal Geld bezahlen ... ausserdem muss man dann 3/4 des Codes auf Apple trimmen und das wird dem Programm nicht gut tun (vermute ich).

Microsoft 8 fängt jetzt wieder mit Tiles (Kacheln) an, was es schon vor mehr als 10 Jahren (und bis heute) bei Lotus Notes gab. Will man das? Ich muss es mir arbeitstechnisch installieren, aber ansonsten werde ich die Version vermtl. überspringen.
Was hier als Diskussion geführt wird, ist das gleiche wie: Welcher Browser ist der richtige? Die Frage wird man so nicht beantworten können, aber man kann anhand der Kundenstatistik feststellen, welcher bevorzugt wird.

Mich würde mal interessieren, wie denn eine gute Software ausssehen würde. Kann man hier im Forum sowas wie ein offenes Excelsheet einhängen wo jeder mal reinschreibt: das brauche ich, so müsste das gehen ... :top:
Was man hier braucht ist ein gemeinsam erstelltes Pflichtenheft.
Achja, was darf die Software dann noch kosten?

Ich bin gerade dabei mir eine kleines Anzeigetool für Historische Daten zu basteln. Sollte die Software sowas auch können? Nur anzeigen, oder auch editieren und zurückschreiben, ausdrucken etc ...
Wer kann die notwendigen Formeln zusteuern (und erklären)?

Würde mich über eine Antwort freuen.
Karsten  ;)









Offline Gunga

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Hallo,

die ganze Diskussion ist doch sinnlos.

Wswin gibt das her, was man für eine exakte Wetteraufzeichnung im Bereich Hobbymeteorologie braucht. Es ist nicht dafür gedacht irgendwelchen Schnircks anzubieten sondern es muß funktionieren, was es bei den allermeisten auch bestens macht. Es gibt jedenfalls für unseren Bereich z.Zt. nichts Besseres. Wer es so haben will, daß es seinen Vorstellungen genügen kann, muß schon selbst ein entsprechendes Programm zusammenstricken. Aber ich wette, da ist dann Ruhe im Wald.

Jedenfalls sind die 30,--€ sehr gut angelegt.

Schönen Abend noch

Reiner :) :kaffee:

In Sachen Klimawandel "Wir können nicht die Zukunft unserer Kinder aufs Spiel setzen in der falschen Hoffnung, dass die große Mehrheit der Wissenschaftler Unrecht hat"
Rehau ab 1947

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Re: Wetterstationssoftware - warum fast immer potthässlich?
« Antwort #34 am: 03.01.2013, 20:33:08 »

Offline TheWeather

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Hallo Karsten,

in diesem Thread geht es ja im Wesentlichen umd das Erscheinungsbild einer Software in Verbindung mit den beabsichtigten Funktionen (das war wohl im Wesentlichen mit "Design" gemeint). "Designrichtlinien" für Software sind etwas völlig anderes und beschreiben eher das möglichst fehlerfreie Vorgehen bei der Erstellung beabsichtigter Funktionen (stets den gesamten Umfang einer Funktion fehlerfrei in allen möglichen Fällen einzukalkulieren (Beispiel: Sortieren einer Menge mit 1 Element, Überschreiten/Unterschreiten physikalischer Grenzen, ...) und den möglichst benutzerfreundlichen Umgang mit Fehleingaben so zu gestalten, dass dem Nutzer eine klare Fehlermeldung oder gar Hilfe geboten wird, den Grund für ein unbeabsichtigtes Fehlverhalten der Software schnell eingrenzen zu können (Beispiel: Datei schreibgeschützt, Schreiben auf Datei xyz  erfordert administrative Rechte, ...) und ähnliches.

Für eine "Entweder - Oder"-Auswahl gibt es sogenannte "RadioButtons". Für optionale Angaben gibt es sog. "CheckBoxes". Bei Zahleneingaben ist generell damit zu rechnen, dass ein Anwender "." statt (wie bei uns üblich) "," verwendet und deswegen das Programm nicht gleich abstürzen sollte. 

DAS sind Designrichtlinien!

Das "Design" der Bedienoberfläche lässt aber viele mögliche Freiheitsgerade zu und da kann man als Programmierer mit vielen Anzeigevarianten spielen. Wenn diese funktionell eingesetzt werden, gibt's kaum einen Grund zu Beanstandungen. Dass allerdings ein Programm im "XP-Style" plötzlich ganz anders aussieht als in einem "Vista-Style" oder "Win7-Style", darauf hat der Programmierer einer Anwendung nahezu keinen Einfluss mehr. Dass z.B. in XP noch alles schön aussieht, in Vista oder Win 7 aber plötzlich Fenster nicht mehr auf den Bildschirm passen, muss nicht immer am Betriebssystem liegen. Oft werden mit Modellwechseln weitere Änderungen vollzogen, wie z.B. eine höhere Bildschirmauflösung. Was macht dann der Anwender? Er wählt z.B. "größere Symbole", damit er auf dem Desktop ohne Brille immer noch was erkennen kann. Genau eine solche Veränderung der Einstellung bewirkt jedoch plötzlich, dass Anzeigeelemente in einem Fenster nicht mehr auf den Bildschirm passen, obwohl das Eine mit dem Anderen an sich kaum irgendetwas zu tun haben sollte. Verantwortlich: Das Betriebssystem, welches solche Änderungen zulässt, sich aber einen Teufel darum schert, was beim Anwender unweigerlich passieren wird ... einiges war da wohl zum Zeitpunkt der Entwicklung des OS nicht bis zum Ende durchdacht und hält sich ab dann hartnäckig, wahrscheinlich über Win7, Win8, ... hinaus - der vermeintliche Fehler wird dann aber leider SW-Entwicklern in die Schuhe geschoben, die das vielleicht abstellen könnten ...  ;)

MS hat da schon einen sehr exponierten Posten, aber letztendlich bleiben deren "Innovationen" an der Kenntnis "eingemachter" Experten hängen, die letztendlich ausbaden müssen, was MS anscheinend trotz zahlreicher Remakes ab Win95 immer noch nicht im Griff hat.

Das ist leider so und wir müssen damit leben! Nun bekommen wir (nahezu sinnfrei) bei Win8 Kacheln "übergebrezelt"! Kein Mensch braucht Kacheln! Der Begriff "Metro" wurde ja (meines Wissens nach) abgemahnt und einfach durch einen neuen ersetzt (auch wenn diese Anzeige-Funktion nach wie vor niemand an einem PC braucht). Die "Kacheln" sind jetzt der eigentlichen Arbeit vorgelagert. Um mit gewohnten Anwendungen zu arbeiten, muss man zunächst auf (die wirklich nicht schnell zu findende "Desktop"-Oberfläche wechseln, wo man dann ein Win7 in bekannter Form wieder findet.

Hat schon mal jemand versucht, einen PC unter Win 8 wieder auszuschalten? Da braucht's fast einen Lehrgang, um die Stelle zu finden, wie man einen PC wieder runterfahren kann.

Als engagierter Techniker halte ich solche Vorgehensweisen als völlig unergonomisch! Weiß der Teufel, was man sich in "MS-Entscheiderkreisen" dabei gedacht haben möchte .....
 
Andererseits: Je komplexer eine Software vom Inhalt ist, desto schwieriger wird es, Wege zu bestimmten Grundeinstellungen zu finden. Bei MS-Office hängen gewisse Teile jetzt unter "Optionen" - vorausgesetzt, man weiß, wo man diesen Menüpunkt findet.

Nö - das ist Alles nicht mehr wirklich anwenderfreundlich! Eine Rückbesinnung im Sinne einer gewissen Langlebigkeit, gerade bei den Großen der SW-Branche, wäre ab und zu nicht unangemesen. Aber nein, alle möglichen Änderungen/Neuerungen werden auf dem Buckel von zig Mio. Anwendern ausgetragen, damit das Geschäft auch morgen noch läuft. Für "Apple" scheint es gerade mal nach hinten los zu gehen, für MS sehe ich noch Chancen, für die nächsten zwei Jahre den Bogen noch gespannt zu halten. Wenn aber nach Win8 nichts wirklich nutzerfreundliches mehr kommt (XP oder Win7) war Win8 (das möchte ich nahezu prophezeien, ein Schuss in den Ofen wie bereits Vista) ..... das müssen aber die Verantwortlichen bei MS noch mal abklopfen.

Gruß Hans
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Die Titanic wurde von Profis gebaut, die Arche Noah von einem Amateur. ...

Offline AstroMan

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Vielen Dank für die Reaktion,
das sie allerdings so negativ ausfällt hätte ich nicht gedacht, ist aber vielleicht in diesem Forum so und das war es dann auch für mich denke ich.

@Reiner(Gunga)
>...wer es so haben will, daß es seinen Vorstellungen genügen kann, muß schon selbst ein
> entsprechendes Programm zusammenstricken. Aber ich wette, da ist dann Ruhe im Wald.

Stricken kann ich nicht, aber programmieren und nur weil du es offensichtlich nicht tun kannst, muss das für andere nicht ausgeschlossen sein!  :wirr:


@Hans(TheWeather)
äähm, ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ich dazu sagen soll ...
Radio Controlls sind mir sehr gut geläufig und wie man checkBoxen verwendet oder ein Exceptionhandling betrachtet ist mir auch nicht fremd...

>..Als engagierter Techniker halte ich solche Vorgehensweisen als völlig unergonomisch
Nunja, es kommt drauf an, wie man Tiles nutzt. Nicht das sie mir gefallen, aber ich verwende die Komponenten von Dev Express -> http://www.devexpress.com/Products/NET/Controls/WinForms/Tile/, die du dir mal ansehen kannst. Es gibt durchaus sinnvolle Berechtigungen für sowas.

Als engagierter Techniker weißt du sicher auch, dass man Softwaredesign studieren kann und das sich das immer wieder ändert ...
.. und, wenn du ein engagierter Techniker bist, warum verwendest du nicht einfach die Shortcuts unter Win8?
Shutdown an der shell soll nicht mehr gehen?

Ich wollte hier nur einen Versuch starten, mal ein paar Ideen zu unterstützen und vielleicht auch kostenlos etwas Software auf den Markt zu werfen, das scheint hier aber absolute unerwünscht zu sein, auch gut ...
und tschuess,

EOF   :x


Offline TheWeather

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Vielen Dank für die Reaktion, ... @Hans(TheWeather)
äähm, ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ich dazu sagen soll ...

OK - dann noch mal ganz kurz ein Vergleich: Man kann Metall mit einem Hammer bearbeiten (schmieden), man kann es spanend bearbeiten (fräsen, bohren, drehen), man kann Teile zusammen schweißen und wieder trennen, man kann es aber auch erhitzen und in Formen gießen. Genau das gleiche gilt auch für Software: Das verwendete Werkzeug legt das Erscheinungsbild fest und sorgt, je nach Bearbeitung, für gewisse Einschränkungen. Gleiches gilt für Holz, getöpfertes Steingut, Glaserzeugnisse, ... nahezu alles, das technisch machbar ist.

Was ist so schwierig daran zu verstehen, dass Software nach wie vor ebenfalls eine "künstlerische" Schöpfung ist, die im Erscheinungsbild den Vorstellungen desjenigen nahe kommt, der sie erstellt. "Kunst" ist in den Augen verschiedener Betrachter auch nicht objektiv zu werten.

Die Funktionalität ist für den Einen "großartig" für den Anderen völlig ohne Belang.

Es hat keinen Sinn, vor Entwicklungen zu resignieren, solange man nicht in einem Teilbereich, der einen interessiert, nicht wenigstens einen kleinen Teilbeitrag (z.B. im Rahmen guter Vorschläge) formuliert und sich an dessen Umsetzung aktiv beteiligt.

Bei "den Großen" ist das natürlich irrelevant, da dort eh nur Brötchen gebacken werden in dem Glauben, dass die sowieso irgendwann verzehrt werden. Wenn deren Brötchen aber keinem mehr schmecken, hat die Konkurrenz die Chance, was "Neues" draus zu machen. Das geht aber nur mit aktiver Mitarbeit oder konstruktiver Kritik.

Mit dem "Dahinwerfen" möglicher Konstruktionswerkzeuge, mit denen doch alles viel, viel besser funktionieren sollte, ist es nicht getan! Als Vorreiter selbst umsetzen und Kritik für "Besseres" auswerten ist da eher angesagt.

Um zum eingänglichen Zitat dieses Beitrags zurück zu kehren: Ich verstehe jetzt Deine Resignation aufgrund des ersten Widerspruchs nicht wirklich. Wen willst Du erreichen und was willst Du verändern? Wer sich auskennt, weiß, dass es wahnsinnig viele Werkzeuge gibt, Software in allen möglichen Nuancen umzusetzen. Den allumfassend geschäftigen Informatiker, der das alles in einem kleinen Streich anpackt und ein neues Projekt in Windeseile zur Vollendung bringt, gibt es nicht.

Wenn Du den ersten Versuch starten möchtest: Nur zu - ich lass' mich gerne überraschen!

Gruß Hans

P.S.: Sorry für diesen etwas provokativ geratenen Beitrag - nur - ich hab' jetzt leider auch immer noch nicht verstanden, worauf Du hinaus willst ...
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Offline Cato

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Moin moin,

wieso das Rad neu erfinden?

Wie schon geschrieben wurden, bringt für viele (die meisten) WsWin fast alles (Funktionen) mit, was ein Programm für die Messwerterfassung und Auswertung mitbringen muss.

Klar kann man in und an WsWin einiges verbessern. Da wurde hier im Forum schon an anderen Stellen drüber diskutiert. Aber, wie Werner schon geschrieben hat, ist WsWin ein 1-Mann-Projekt. Wer also Lust Muße Zeit und entsprechendes Wissen hat, kann doch Werner Krenn gern dabei unterstützen. Ich denke er wird nicht abgeneigt sein.

Auch wenn ich beruflich bedingt das dafür notwendige Wissen habe, werde ich mir kein Projekt an Land ziehen, da ich genug eigene Probleme und damit keine Zeit habe.

Know how ist sicher genug im Forum vorhanden, aber allen fehlt es ebenso an ZEIT. Daher wird ein Projekt nicht umsetzbar sein. Dies ist, wenn ich mich recht entsinne, schon einmal versucht worden und aus Zeitmangel schnell im Sande verlaufen.

WsWin muss meiner Meinung nach, sinnbildlich gesprochen, nur ausgewuchtet werden, das Rad aber nicht neu erfunden werden.
Wer das Rad dennoch neu erfinden will, ist gern willkommen, muss aber Kritik aushalten können.

vG
Cato :)
Alle reden über das Wetter, aber keiner ändert irgendetwas daran. (Mark Twain)


Wetterstationen.info Forum

Re: Wetterstationssoftware - warum fast immer potthässlich?
« Antwort #38 am: 04.01.2013, 08:31:10 »

Offline Bernd_S

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Hi,
ich greife diesen Thread nochmal auf.
Vorab: ich bin mit WSwin sehr zufrieden und glücklich, jedoch nach der Weisheit "das Bessere ist der Feind des Guten"....
Egal! Ich hatte im wswin Forum mal vor längerer Zeit einen Vorschlag gemacht, wurde jedoch offensichtlich nicht richtig verstanden, bzw. bekam keine richtige Antwort.
Deshalb poste ich das Ganze hier nochmal....und versuche mich deutlicher auszudrücken....
Mit der Darstellung der Windrichtung im PC Fenster bin ich etwas unglücklich. Derzeit gibt es nur die schwarzen Punkte. Mein Vorschlag wäre gewesen, z.B. unten, (dritte Zeile von unten) neben dem grafischen Wettersymbol noch eine Windrose, bzw. ein Pfeil für die Windrichtung einzuführen. Perfekt (aus meiner Sicht) wäre z.B. auch eine Zeile mit Pfeilen mit der Windrichting, wie in der Grafik vom DWD (blaues Fenster).
Ich kann natrürlich den Programmieraufwand nicht beurteilen und würde - falls der Auswand zu groß ist - den Status Quo problemlos akzeptieren!
Deshalb: Wunschzettel für Weihnachten ;-)
PS: wäre auch gerne bereit dafür einen Obulus zu bezahlen)
Grüße
Bernd

PS: da das öffnen der Anhgehängten der Bilddatei aus mir unbekannten Gründen nicht klappen will, hier der Link dazu:

« Letzte Änderung: 12.11.2017, 08:23:46 von Bernd_S »
οἶδα οὐκ εἰδώς, oîda ouk eidōs